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	<title>M-Art-In</title>
	<link>http://www.m-art-in.cc/blog</link>
	<description>Weblog von M-Art-In</description>
	<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 15:42:20 +0000</pubDate>
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		<title>Parov Stelar</title>
		<link>http://www.m-art-in.cc/blog/2007/11/11/parov-stelar/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 15:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m-art-in</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Manchmal geschieht es, dass ich mein Mobiltelefon quer durch unser 16 Meter langes Studio schießen könnte, wenn der lustige, aber viel zu infantile Klingelton auf einen Anrufer(in) hinweist. Manchmal jedoch sind solche Telefonate ein wahrer Auftakt zu etwas Großem - ein neuer Kontakt im unendlichen Netz des Universums&#8230;
So geschehen an einem heißen Sommertag, als sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal geschieht es, dass ich mein Mobiltelefon quer durch unser 16 Meter langes Studio schießen könnte, wenn der lustige, aber viel zu infantile Klingelton auf einen Anrufer(in) hinweist. Manchmal jedoch sind solche Telefonate ein wahrer Auftakt zu etwas Großem - ein neuer Kontakt im unendlichen Netz des Universums&#8230;</p>
<p>So geschehen an einem heißen Sommertag, als sich der Verursacher der Klingelei als gewisser <a target="_blank" href="http://www.myspace.com/stelar1">Parov Stelar</a> vorstellte. Dazu braucht es eine Vorgeschichte &#8230;</p>
<p><img id="image221" alt="parov_stelar_01.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/09/parov_stelar_01.jpg" /></p>
<p>Irgendwo hab´ ich mal gehört, das Jäger &#038; Sammler-Verhalten des Menschen sei in unserem genetischen Code gespeichert wie eine grinsende, in Bernstein gefangene, urzeitliche Mücke - für immer konserviert. Bejagt werden in diesen Tagen aber keine armen, traurig dreinblickenden Haserl - nein: es sind die Regale der Super- und anderer Märkte.<br />
Um die Langeweile dabei im Zaum zu halten ist es unvermeidbar, die Jagt auf die vielen anderen angebotenen Artikel in den Tempeln des vermeintlichen Glücks auszudehnen. Tonträger sind beliebte Opfer, die Zuhause dann voll stolz über das &#8220;Jagdglück&#8221; präsentiert werden können.</p>
<p>Jaaaa, auch ich liege ständig auf der Lauer; zwar nur noch auf der Couch vor dem iTunes-Store - dennoch, der Waidmann ist glücklich, wenn ihm mal wieder etwas wirklich Außergewöhnliches ins Netz geht.</p>
<p><img alt="parov_stelar_07.jpg" id="image227" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/09/parov_stelar_07.jpg" /></p>
<p>Vor etwa zwei Jahren versprach ein ganz besonderes CD-Cover mal wieder so einen Haupttreffer. Im Gegensatz zu den meisten anderen war es erfrischend schlicht gehalten, präsentierte auf der rechten Seite einen der Kamera abgewandten Herren im schicken Anzug. Der spärliche Text verriet nur etwas über den Künstler, welcher sich den Namen &#8220;Parov Stelar&#8221; gab. Nachdem dieses Scheiberl in der für mich &#8220;richtigen&#8221; Kategorie &#8220;Electronic Jazz&#8221; eingeordnet war, stand dem Gang zum CD-Player nichts mehr im Weg. Ich dachte seltsamerweise an tschechisches Bier, als ich die CD in den Spieler steckte und auf die ersten Töne wartete. Was ich hörte, begeisterte mich auf Anhieb. Sehr fein und subtil produzierter Electronic-Jazz; wunderbar rhytmisch und mit einem Hauch Düsternis&#8230;</p>
<p>Später erkannte ich dann, dass <a target="_blank" href="http://www.myspace.com/stelar1">Parov Stelar</a> der Künstlername von Marcus Füreder, einem - ÜBERRASCHUNG - Linzer ist.</p>
<p>Weitere CDs von Parov Stelar wurden angeschafft; die Musik krallte sich in meinen Alltag und ich begann, mich von seiner Musik inspirieren zu lassen&#8230;   Bestes Beispiel: Der Zyklus &#8220;spirit&#8221; - zu sehen unter <a href="http://www.m-art-in.cc">http://www.m-art-in.cc/.</a></p>
<p><a href="http://www.m-art-in.cc"><img alt="parov_stelar_03.jpg" id="image223" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/09/parov_stelar_03.jpg" /><img alt="parov_stelar_04.jpg" id="image224" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/09/parov_stelar_04.jpg" /><br />
</a></p>
<p>Als ich also dem Drang mein bereits verbeultes, mit Kratzern übersähtes Mobiltelefon quer durch das Studio zu schießen widerstand, war die Überraschung groß, meine musikalische Inspiration am anderen Ende zu hören&#8230;</p>
<p>Wir vereinbarten einen Shootingtermin in einer sehr lässigen, alten Fabrik, welches an einem unmenschlich heißen Sommertag stattfand. Den Göttern sei Dank war Parovs Muse <a target="_blank" href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&#038;friendid=172746753">Lilja Bloom</a>, die Sängerin von &#8220;Shine&#8221; (Titeltrack des letzten Albums) beim Shooting dabei und versorgte uns mit Kühlflüssigkeit, bevor auch sie vor der Kamera poste.</p>
<p><img alt="lilja_bloom.jpg" id="image238" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2008/11/lilja_bloom.jpg" /></p>
<p>Ich konnte mich überzeugen, dass hinter der für mich mit Mythen umrankten Gestalt Parov Stelar ein sehr lässiger, entspannter Marcus Füreder steht&#8230;<br />
In den 3 Stunden des Shootings tasteten wir uns immer wieder an geniale Sujets ran, versuchten, immer wieder, bis die Kamera rauchte&#8230; Wie ihr sehen könnt, haben sich Schweiß und Anstrengung auch ausgezahlt und gute Bilder hervorgebracht. Weitere Shootings mit Parovs Band folgten - ich kann nur sagen: schaut´s euch die mal an <a target="_blank" href="http://www.myspace.com/parovstelarband">(LINK)</a>! &#8230; eine sehr sehens- und hörenswerte Truppe, die eure Beinmuskulatur so lange zum Zucken bringt, bis ihr tanzt wie noch nie und die ganze Nacht nicht aufhören könnt, die Sau rauszulassen!</p>
<p><img alt="parov_stelar_06.jpg" id="image226" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/09/parov_stelar_06.jpg" /><img alt="parov_stelar_08.jpg" id="image228" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/09/parov_stelar_08.jpg" /></p>
<p>LINKS:<br />
<a target="_blank" href="http://www.parovstelar.com">Parov Stelar Official Webpage</a><br />
<a target="_blank" href="http://www.myspace.com/stelar1">Parov Stelar @ myspace</a><br />
<a target="_blank" href="http://www.myspace.com/parovstelarband">Parov Stelar &#038; Band @ myspace</a><br />
<a target="_blank" href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&#038;friendid=172746753">Lilja Bloom @ myspace</a><br />
<a target="_blank" href="http://www.etagenoir.com/">etagenoir (Parovs Label)</a></p>
<p><a class="imagelink" title="lilja_bloom.jpg" href="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2008/11/lilja_bloom.jpg"><br />
</a>
</p>
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		<title>Wie das Tatsächliche dem Vielleicht ein Bein stellt &#8230;</title>
		<link>http://www.m-art-in.cc/blog/2007/10/28/wie-das-tatsachliche-dem-vielleicht-ein-bein-stellt/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 18:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m-art-in</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Es war mal wieder einer dieser Tage, die sich weder zu richtig schönem, noch echt schlechtem Wetter entschließen konnten. Die Wolken zogen rum, mal versuchte die Sonne durchzustoßen und bescherte grell-diffuses Licht, mal sah es beinahe nach Regen aus.
Ich wartete auf einen Termin. Besser gesagt, ich wartete auf meine Models aka Kunden. Im Terminkalender stand: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war mal wieder einer dieser Tage, die sich weder zu richtig schönem, noch echt schlechtem Wetter entschließen konnten. Die Wolken zogen rum, mal versuchte die Sonne durchzustoßen und bescherte grell-diffuses Licht, mal sah es beinahe nach Regen aus.<br />
Ich wartete auf einen Termin. Besser gesagt, ich wartete auf meine Models aka Kunden. Im Terminkalender stand: &#8220;Musikerin mit Pianist&#8221;. Naja, ich stellte mich auf stilvolle Bilder im dunklen Konzertoutfit ein; dachte an Fotos, die auf den Covers der Deutschen Grammophon gute Figur machen würden - vielleicht mit einem Schuss Innovation, sodass sich meine Bilder auch etwas abheben (&#8230; der Frack, kombiniert mit Unterhosen?).</p>
<p><img alt="gabriella_m-art-in_01.jpg" id="image229" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/09/gabriella_m-art-in_01.jpg" /></p>
<p>Dann kam der Anruf der Musikerin, sie würde sich ein paar Minuten verspäten. <a target="_blank" href="http://www.contura.co.at">Jutta Ettinger</a>, unsere Haus- und Hofvisagistin fragte mich, welche Art von Musik unsere Kundin machen würde. Nachdem nun Zeit zur Verfügung stand, googelte ich nach &#8220;<a target="_blank" href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&#038;friendID=170847934">Gabriella Hänninen</a>&#8221; und erlebte eine Überraschung: Keine Staatsoper, kein dunkles Konzertoutfit, keine Arien und Triller. Vielmehr Jazz, Funk &#038; Soul mit einem Schuss Verruchtheit - genau meine Welle!</p>
<p>Na, bumm. 180 Grad Wendung. Volle Kraft Steuerbord. Fertigmachen zum Tauchen!</p>
<p>Als <a target="_blank" href="http://www.etagenoir.com/artists/hanninen.php">Gabriella</a> dann zum Studio hereinkam, war jede Idee von Langeweile wie weggeblasen; ein wahrer Wirbelwind voller Charme und Ausstrahlung. Eine Frau, die jugendliche 35 Lenze zählt, und neben ihren drei Kindern seit zehn Jahren eine Bühnenkarriere betreibt. (<a target="_blank" href="http://www.ritva.at/">Ritva</a>, former Lucy in the sky, Moestl, <a target="_blank" href="http://www.etagenoir.com/artists/">Parov Stelar</a>, uvm.)</p>
<p><img alt="gabriella_m-art-in_02.jpg" id="image230" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/09/gabriella_m-art-in_02.jpg" /></p>
<p>Gabriellas musikalischer Partner <a target="_blank" href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&#038;friendid=197038158">Michael Hornek</a> ist ein musikalisches Genie mit Hang zum Skurrilen; er arbeitet nicht nur mit Maria Bill, Pro Brass und anderen Größen, ist im Google auf über 45.000 Seiten zu finden und produziert jede Woche einen neuen Elektronik-Track; er trägt auch zwei verschiedenfarbene Socken, vielleicht als Signal seiner kreativen Vielseitigkeit. Ein begnadeter Keyboarder und Sound-Tüftler, Schlagzeuger, Percussionist wasweißichnochalles &#8230;</p>
<p><img alt="gabriella_m-art-in_04.jpg" id="image232" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/09/gabriella_m-art-in_04.jpg" /><img alt="gabriella_m-art-in_03.jpg" id="image231" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/09/gabriella_m-art-in_03.jpg" /></p>
<p>Das Wetter mit seinen ständig wechselnden, aber schönen Lichtstimmungen blieb unentschlossen. Wir nutzten das Bahnhofsviertel und unseren sensationellen Heizkeller als Location. Ich dachte ursprünglich, dass ich die gediegenen &#8220;Classic&#8221;-Bilder in zwei Stunden im Kasten hätte; tatsächlich wurden vier daraus - typisch, da hat der Künstler dem Kaufmann mal wieder eine über den Schädel gezogen &#8230;</p>
<p>Das aktuelle Projekt der Beiden: &#8220;Liebe macht Sinn&#8221;</p>
<p>Protagonisten: <a target="_blank" href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&#038;friendID=170847934">Gabriella Hänninen</a> + <a target="_blank" href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&#038;friendid=197038158">Michael Hornek</a><br />
Label: <a target="_blank" href="http://www.etagenoir.com/">etagenoir</a><br />
Projekte: <a target="_blank" href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&#038;friendid=147145005">Parov Stelar</a>, <a target="_blank" href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&#038;friendid=185976242">schenis</a>, <a target="_blank" href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&#038;friendid=134643173">nervous noize</a>, <a target="_blank" href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&#038;friendid=168325379">weird eye geldlos</a><br />
Text &#038; Fotos: <a target="_blank" href="http://www.m-art-in.cc">m-art-in Arbeithuber</a><br />
Styling &#038; Visagistin: <a target="_blank" href="http://www.contura.co.at">Jutta Ettinger</a></p>
<p><img alt="gabriella_m-art-in_05.jpg" id="image233" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/09/gabriella_m-art-in_05.jpg" />
</p>
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		<title>Les Rencontres d´Arles</title>
		<link>http://www.m-art-in.cc/blog/2007/07/23/les-rencontres-d%c2%b4arles/</link>
		<comments>http://www.m-art-in.cc/blog/2007/07/23/les-rencontres-d%c2%b4arles/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2007 05:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m-art-in</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Der Alltag. Ein ständig wiederkehrender Brei des immer Gleichen. Die Normalität gewinnt Oberhand; das Besondere kämpft ein Rückzugsgefecht. Der Alltag ist aber ein Spießgeselle, den zu verprügeln sogar unter Pazifisten zum guten Ton gehört; von Zeit zu Zeit sollte gehörig auf ihn und seinen Vetter, den inneren Schweinehund eingeschlagen werden, bis sie wimmernd das Weite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Alltag. Ein ständig wiederkehrender Brei des immer Gleichen. Die Normalität gewinnt Oberhand; das Besondere kämpft ein Rückzugsgefecht. Der Alltag ist aber ein Spießgeselle, den zu verprügeln sogar unter Pazifisten zum guten Ton gehört; von Zeit zu Zeit sollte gehörig auf ihn und seinen Vetter, den inneren Schweinehund eingeschlagen werden, bis sie wimmernd das Weite suchen.<br />
Dann ist der Weg frei um durchzuatmen, Energie zu tanken, die Welt zu entdecken und alle Gewohnheit und Langeweile hinter sich zu lassen.</p>
<p>Die Auseinandersetzung mit der Arbeit von Kollegen ist immer wieder eine gute Möglichkeit, der Normalität zu entfliehen und einen Schritt aus der eigenen künstlerischen Egozentrik zu tun. Also zogen die <a target="_blank" href="http://www.photograefin.at">Photogräfin Berit Helmlinger</a>, ihr Mann Hans und ich los, um eine kleine Stadt in Südfrankreich zu entdecken. Schon zum 38. Mal fand in Arles das Fotografiefestival <a target="_blank" href="http://www.rencontres-arles.com/">&#8220;Les Rencontres d´Arles Photographie&#8221;</a> statt.</p>
<p><img id="image191" alt="m-art-in_arles_06.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_06.jpg" /><img id="image193" alt="m-art-in_arles_08.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_08.jpg" /></p>
<p>Was wir dort fanden, war gewissermaßen der Ziegelstein auf dem Kopf der schon sehr in Mitleidenschaft gezogenen Kreatur namens Alltag; der Gnadenstoß, welcher ein vorläufiges K.O. des ewigen Schweinehundes zur Folge hatte.<br />
Ausstellungen an jeder Ecke, in jedem Restaurent, jedem Café. Große Ausstellungen in ehemaligen Kirchen, wunderschönen mediteranen Palais, in alten Fabriken. Kleine Ausstellungen in privaten Galerien und praktisch überall wo eine Wand zur Verfügung stand. Der besondere Genuss für uns: ausschließlich Fotografie!</p>
<p>Natürlich ist es auch der Landstrich, der einen gehörigen Anteil am Genuß der Ausstellungen hat. Etwa 30 Kilometer von der Küste entfernt, nördlich der Camargue, eines wunderschönen Naturschutzgebietes gelegen und mit all den Zutaten, die das Gericht &#8220;mediterranes Lebensgefühl&#8221; braucht, ausgestattet wäre Arles auch ohne dieses Festival einen Besuch wert.</p>
<p><img id="image195" alt="m-art-in_arles_10.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_10.jpg" /><img id="image215" alt="m-art-in_arles_29.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_29.jpg" /><img alt="m-art-in_arles_30.jpg" id="image216" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_30.jpg" /></p>
<p>Ja, klar; 1400 Kilometer ist eine Distanz, die man nicht mal schnell bewältigt, um einen Kaffee trinken zu gehen - doch für ein paar Tage ohne den Alltag auf dem Beifahrersitz zahlt es sich auf jeden Fall aus.</p>
<p><img alt="m-art-in_arles_27.jpg" id="image212" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_27.jpg" /><img alt="m-art-in_arles_25.jpg" id="image210" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_25.jpg" /><img alt="m-art-in_arles_24.jpg" id="image209" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_24.jpg" /></p>
<p>Nun aber zur Fotografie. Wir haben unglaublich viel Verschiedenes gesehen. Ausstellungen mit unglaublich schlechten Bildern, die aber so genial präsentiert waren, dass sie trotzdem das Prädikat &#8220;beeindruckend&#8221; erhielten. Ausstellungen mit so provokanten Bildern, dass man zu zweifeln beginnt, ob die eigene Einstellung wirklich liberal oder doch stock-konservativ-spießig ist&#8230;? Austellungen mit so witzigen Bildern, dass man sich nur die Frage stellen kann, was diese Kollegen wohl an Bewußtseinserweiterndem einwerfen&#8230;? Ausstellungen die gute Bilder so atemberaubend präsentieren, dass man sich selbst nur noch als kleines Würstl sieht. Und so viele Bilder, dass es absoluter Wahnsinn ist, all das in zwei Tagen zu absolvieren, wie wir es taten. Eine ganze Stadt widmet sich der Fotografie. Zwischen den Ausstellungen marschiert man durch die Stadt und genießt das Leben in Südfrankreich. Genuß, Genuß und nochmal Genuß!</p>
<p><img alt="m-art-in_arles_28.jpg" id="image213" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_28.jpg" /><img alt="m-art-in_arles_23.jpg" id="image208" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_23.jpg" /><br />
<img alt="m-art-in_arles_21.jpg" id="image206" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_21.jpg" /></p>
<p>Es war wohl einer dieser lichten Mommente, wo auch einem kleinen Fotografen aus der oberösterreichischen Provinz klar wird, dass er einen unfassbar schönen Beruf hat, der viel mehr ist, als nur Arbeit. Viel Mehr, als nur ein Blatt Papier mit Silberkristallen oder etwas Tinte kommt dabei raus. Glück, Emotion, Provokation, ganz einfach das Leben - all das kann unsere Fotografie sein.<br />
Manche Arbeiten waren wie Pforten, die dich zu Entdeckungen einladen, die den Betrachter fordern und ihn zu einer Art Mitverschworenen in einem Geheimbund machen. Ein Bund der Begeisterten, der Suchenden, jener die die Welt auch noch aus anderen Winkeln sehen wollen.</p>
<p>Was ist Fotografie? Was darf Fotografie sein? All diese Fragen bekommen hier einen anderen Stellenwert und rücken die Grenzen, welche man sich selbst setzt wieder weiter raus. Raus aufs Meer; raus in die Weite des Horizonts, bis zu dessen Ende man auf wohltuende Weise nicht zu blicken vermag.</p>
<p><img alt="m-art-in_arles_22.jpg" id="image207" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_22.jpg" /></p>
<p><img alt="m-art-in_arles_20.jpg" id="image205" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_20.jpg" /><img alt="m-art-in_arles_19.jpg" id="image204" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_19.jpg" /><img alt="m-art-in_arles_17.jpg" id="image202" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_17.jpg" /></p>
<p>Und es lauert die Inspiration. Dieser gehegte und gepflegte ungleiche Zwilling des Alltags, den zu prügeln man nie wagen würde. Hier ist sie überall und macht aus ganz wenig ganz viel; führt dich direkt dorthin wo du sein musst&#8230;</p>
<p>&#8230; vielfältig sind die Ideen. Wie oft ich doch den Gedanken verscheuchen muss, dass alles schon entdeckt sei. Dass alles schon da war und es sich nicht mehr lohnt, es wieder auszugraben. Dass ich manchmal vermessen genug bin, zu glauben, ich hätte schon alles gemacht und erfahren. Was für ein Schwachsinn. Was für eine Geringschätzung der Welt. Die Idee trägt jeder in sich; es gilt nur, sie zuzulassen, sie aufzuspüren &#8230;</p>
<p><img alt="m-art-in_arles_15.jpg" id="image200" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_15.jpg" /><img alt="m-art-in_arles_14.jpg" id="image199" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_14.jpg" /><img alt="m-art-in_arles_09.jpg" id="image194" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_09.jpg" /><img alt="m-art-in_arles_07.jpg" id="image192" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_07.jpg" /></p>
<p>Doch irgendwann gibt´s den Zeitpunkt, wo die Glieder und vor allem das Hirn müde werden und man sich die eine oder andere Flasche Wein kauft und dem Alltag, noch bevor er sich wieder einschleichen kann, damit gehörig eine über den Kopf zieht und selbige anschließend mit Genuß und Blick auf das unsichtbare Afrika und dem vielen Wasser zwischen dort und hier leert &#8230;</p>
<p><img alt="m-art-in_arles_31.jpg" id="image217" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_31.jpg" /><img alt="m-art-in_arles_33.jpg" id="image219" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/07/m-art-in_arles_33.jpg" /></p>
<p>Text: m-art-in Arbeithuber</p>
<p>Fotos: <a target="_blank" href="http://www.photograefin.at">Berit Helmlinger</a>, <a target="_blank" href="http://www.m-art-in.cc">m-art-in Arbeithuber</a>
</p>
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		<title>Albanien 2007</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2007 05:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m-art-in</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Ungewöhnliche Reiseziele gibt´s ja in Europa nicht mehr sehr viele. Für fünf Jungs, die beim Begriff &#8220;ungewöhnlich&#8221; die ersten beiden Buchstaben üblicherweise ignorieren, stellte bisher Albanien - nach all dem was die Medien über dieses Land berichteten, die Königsdisziplin aller Abenteuerreisen dar.
Allein die Tatsache, dass uns viele die wir mit unserem Reiseziel konfrontierten, eine gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ungewöhnliche Reiseziele gibt´s ja in Europa nicht mehr sehr viele. Für fünf Jungs, die beim Begriff &#8220;ungewöhnlich&#8221; die ersten beiden Buchstaben üblicherweise ignorieren, stellte bisher Albanien - nach all dem was die Medien über dieses Land berichteten, die Königsdisziplin aller Abenteuerreisen dar.<br />
Allein die Tatsache, dass uns viele die wir mit unserem Reiseziel konfrontierten, eine gute Wiederkehr ohne große Blessuren statt eines schönen Urlaubs wünschten, konnte nur Bestätigung und Ausblick für viele ungewöhnliche Erlebnisse sein.<br />
Zur Erklärung: Wir, das sind der bt_o (die Architekten des bautrupp_orange) und meine Wenigkeit. Alle Jahre wieder machen wir eine kleine Studienreise, die uns bereits nach Belgrad, in die Ukraine, nach Rumänien und heuer eben in die &#8220;Terra inkognita&#8221; par Excellence führte. Erkennungszeichen dieser fünf Wahnsinnigen sind orange Jackerl als Reisetracht und ein gewisser Sinn für das Ungewöhnliche&#8230;</p>
<p><img id="image160" alt="m-art-in_albanien2007_0.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_0.jpg" /></p>
<p>Das Verkehrsmittel der ersten Wahl auf den bt_o Studienreisen war auch heuer natürlich wieder die Bahn. Es ist schon ein ganzes Stück, von Wels nach Tirana zu kommen (Wels-Wien-Budapest-Belgrad-Podgorica&#8230; Albanische Grenze); aber hier kann man nur seine Zunge befeuchten und eine richtig abgelutschte Erkenntnis nochmal ablecken: &#8220;Der Weg ist das Ziel&#8221;</p>
<p><img id="image161" alt="m-art-in_albanien2007_1.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_1.jpg" /><img id="image174" alt="m-art-in_albanien2007_15.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_15.jpg" /><img id="image162" alt="m-art-in_albanien2007_2.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_2.jpg" /></p>
<p>In Tirana angekommen, fanden wir nicht nur die ersten Motive für das Architektur-geschulte Auge, wir trafen auch <a target="_blank" href="http://www.absolutearts.com/portfolios/s/schimpelha/">Hannes Schimpelsberger (vulgo Hauns)</a>, ein Österreicher, der seine Wurzeln (genau wie ich auch) in Kronstorf hat. Er ist Jurist und kümmert sich im Rahmen eines EU-Projekts in Albanien um den <a target="_blank" href="http://www.euralius.org.al/">Aufbau des Justizsystems</a>. Günstigerweise hatte Hauns gleich am nächsten Tag seinen 30igsten (!!!!) Geburtstag;  das gab uns etwas, was wir normalerweise nicht brauchen: einen triftigen Grund, um auszugehen.<br />
Irgendwie scheinen wir in unseren Jackerl auch nicht ganz unauffällig zu sein; wir wurden mitten auf der Straße angesprochen und auch gleich fotografiert! Beinahe verwirrt von so viel Offenheit, die Fremden entgegengebracht wird (welcher verklemmte Österreicher würde eine Gruppe oranger Albaner ansprechen&#8230;?) hatten wir also erste Kontakte mit den Menschen in Tirana.<br />
Von schwerbewaffneten, nach Blutrache dürstenden, hungrigen und zu allem entschlossenen Albanern, wie sie in so mancher Berichterstattung der Vergangenheit vorkamen, keine Spur.</p>
<p><img alt="m-art-in_albanien2007_3.jpg" id="image163" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_3.jpg" /><img alt="m-art-in_albanien2007_4.jpg" id="image164" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_4.jpg" /></p>
<p>Auch wenn die Statuen der Vergangenheit in die Hinterhöfe verbannt und die Elektroinstallation von Clowns gemacht wurde; Tirana gibt sich zu erkennen, verheimlicht nichts, zeigt sich als das, was es ist: eine Großstadt mit viel Bewegung, Restaurants, Märkten, Nachtleben und und und&#8230;</p>
<p><img alt="m-art-in_albanien2007_16.jpg" id="image175" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_16.jpg" /><br />
<img alt="m-art-in_albanien2007_22.jpg" id="image181" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_22.jpg" /><img alt="m-art-in_albanien2007_20.jpg" id="image178" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_20.jpg" /><img alt="m-art-in_albanien2007_19.jpg" id="image177" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_19.jpg" /></p>
<p>Ein wahrhaft bunter Hund scheint Edi Rama, ehemaliger Basketballspieler, Künstler und Kulturminister; jetzt aber Bürgermeister von Tirana, zu sein. Er ließ viele illegale Bauten, die in den Wirren nach dem Ende der kommunistischen Herrschaft entstanden sind, einfach abreißen und die so entstandenen Flächen begrünen - der Chill-out-Faktor ist, wie auf dem Bild zu sehen ist - ausgezeichnet. Die tristen Plattenbauten aus der Ära der kommunistischen Isolation wurden nach seinen  Entwürfen bunt bemalt und bringen so vielleicht auch mehr Farbe ins Leben der Menschen.</p>
<p><img alt="m-art-in_albanien2007_17.jpg" id="image176" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_17.jpg" /><img alt="m-art-in_albanien2007_5.jpg" id="image165" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_5.jpg" /><img alt="m-art-in_albanien2007_6.jpg" id="image166" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_6.jpg" /></p>
<p>Ein &#8220;Jausenbier&#8221; am Nachmittag (das Foto stammt noch aus Montenegro, hat aber für JEDEN Tag seine Gültigkeit) und ein Abendspaziergang in Tirana, das war unser Programm - von Abenteuer (leider) keine Spur. Langsam stellte sich raus, dass das Image Albaniens im Rest Europas einer Korrektur bedarf, dass nichts von dem zu stimmen scheint, was sich sogar die nächsten Nachbarn, wie zB die Montenegriner über dieses Land erzählen&#8230;</p>
<p><img alt="m-art-in_albanien2007_8.jpg" id="image168" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_8.jpg" /><img alt="m-art-in_albanien2007_7.jpg" id="image167" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_7.jpg" /><img alt="m-art-in_albanien2007_9.jpg" id="image169" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_9.jpg" /></p>
<p>Nach zwei Tagen Tirana ohne besondere Vorkommnisse organisierten wir uns ein Auto und brachen Richtung Küste auf. Jammerschade, dass die Albaner kein Interesse an der Besteigung der eigenen Berge haben, wo diese doch so malerisch in der Landschaft schlummern. Gut ausgebaute Bergstraßen brachten uns an die südliche Küste, wo uns (wie überall in Albanien; siehe unten) duzende &#8220;Schwammerl&#8221; begrüßten. Der ehemalige kommunistische Diktator Enver Hoxha ließ unglaubliche 700.000 Stück Bunker anfertigen, die zur &#8220;erbitterten&#8221; Verteidigung der Heimat dienen sollten. Jeder fünfte Albaner hätte die Möglichkeit gehabt, seinen Gewehrlauf auf imperialsistische Angreifer zu richten. Es scheint, als hätten die Albaner weder heute noch in der Vergangenheit besonders Lust gehabt, Krieg zu spielen - zum Glück!</p>
<p><img alt="m-art-in_albanien2007_11.jpg" id="image170" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_11.jpg" /><img alt="m-art-in_albanien2007_12.jpg" id="image171" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_12.jpg" /><img alt="m-art-in_albanien2007_23.jpg" id="image182" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_23.jpg" /></p>
<p>Das Meer kitschig azurblau, das Bier unverschämt billig, die Plastikstühle instabil und das Omlett am Morgen gut geölt - das sind die Zutaten eines Tags an der albanischen Riviera.<br />
So wurde diese &#8220;Studienreise&#8221; wider Erwarten die bisher stillste. Es gab viel Zeit zum Beobachten; zum Reinschauen ins Land, in die Menschen und vor allem in sich selbst. Nicht nur ein mit wahnwitzigen Vorurteilen belasetes Land galt es zu entdecken, auch das unbekannte Land in meinem Inneren besaß einige weiße Flecken, zu denen ich mich nun aufmachen konnte&#8230;</p>
<p><img alt="m-art-in_albanien2007_21.jpg" id="image179" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_21.jpg" /><img alt="m-art-in_albanien2007_13.jpg" id="image172" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_13.jpg" /><img alt="m-art-in_albanien2007_14.jpg" id="image173" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/05/m-art-in_albanien2007_14.jpg" /></p>
<p>Historische und moderne Architektur in Albanien - eine Mercedesdichte, die ihresgleichen sucht - wunderbares Essen und Beisel, wohin das Auge blickt - offene Menschen und ein bescheidener Wunsch nach einem besseren Leben - all das kannst du in Albanien finden, nur eines nicht: was du immer schon darüber gehört hast&#8230;</p>
<p>Text: <a target="_blank" href="http://www.m-art-in.cc">m-art-in Arbeithuber</a><br />
Fotos: Georg Kirchweger, Clemens Zimmerberger, <a target="_blank" href="http://www.m-art-in.cc">m-art-in</a>
</p>
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		<title>Yves Klein im MUMOK</title>
		<link>http://www.m-art-in.cc/blog/2007/05/05/yves-klein-im-mumok/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2007 15:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m-art-in</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Alles was ich von Yves Klein bisher kannte, war ein Plakat mit einer einzigen blauen Fläche, das im Büro einer supernetten Büronachbarin hängt. Darunter stand der Name des Künstlers - und ich dachte an irgendeine Werbekampagne eines Modelabels&#8230;
Doch dann lernte ich die Arbeit dieses Künstlers der 50er und 60er Jahre im Rahmen einer Ausstellung kennen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles was ich von Yves Klein bisher kannte, war ein Plakat mit einer einzigen blauen Fläche, das im Büro einer supernetten Büronachbarin hängt. Darunter stand der Name des Künstlers - und ich dachte an irgendeine Werbekampagne eines Modelabels&#8230;<br />
Doch dann lernte ich die Arbeit dieses Künstlers der 50er und 60er Jahre im Rahmen einer Ausstellung kennen (<a target="\" href="http://www.m-art-in.cc/blog/%5C%22http://www.mumok.at/i%5C%22">MUMOK</a>, noch bis zum 3.6.2007) und brachte den Mund vor Begeisterung kaum noch zu. Ein Avantgardist wie er sein muss - Einer, der Dinge in Frage stellte - einer, der neue Wege ging.<br />
Besonders das Reduzieren von Stilmitteln, aus &#8220;ganz wenig&#8221; &#8220;sehr viel&#8221; zu machen, bewundere ich an Künstlern wie Yves Klein und Lucio Fontana. Klein verschrieb sich der Farbe Blau; er entwickelte sogar sein ganz eigenes, patentiertes &#8220;IKB&#8221; (International Klein Blue), welches besondere Leuchtkraft verspricht.</p>
<p>Und um vor dieser unglaublich blauen Fläche bei längerer Betrachtung nicht umzufallen, muss man seine Sinne schon zusammenhalten und aufpassen, den Halt nicht zu verlieren. Klein zieht einen mit dieser strukturlosen blauen Fläche in den Bann seines Werks und beweist uns wie wenig es braucht, um zu faszinieren. Seine Schwammskulpturen, seine Körperabdrucke (Anthropometrien), seine Flammenbilder und Performances - alles Produkte eines erstaunlichen Geistes&#8230;<br />
Hingehen, es zahlt sich aus!</p>
<p><img id="image147" alt="AnthropomÃ©trie-de-lÂ´Ã©poque-.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/04/Anthropom%C3%A9trie-de-l%C2%B4%C3%A9poque-.jpg" /><br />
<img id="image150" alt="Monochrome-bleu-sans-titre.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/04/Monochrome-bleu-sans-titre.jpg" /><img id="image148" alt="Anthropometrie.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/04/Anthropometrie.jpg" /><img id="image151" alt="Peinture-de-feu-sans-titre.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/04/Peinture-de-feu-sans-titre.jpg" /><br />
<img id="image152" alt="Relief-planÃ©taire-rose-Mars.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/04/Relief-plan%C3%A9taire-rose-Mars.jpg" /><img id="image153" alt="Sculpture-Ã©ponge-bleue-sans.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/04/Sculpture-%C3%A9ponge-bleue-sans.jpg" /><img id="image149" alt="Archiponge.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/04/Archiponge.jpg" /></p>
<p>Text: m-art-in Arbeithuber<br />
Fotos: MUMOK
</p>
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		<title>L`été des portraits</title>
		<link>http://www.m-art-in.cc/blog/2007/04/07/lete-des-portraits/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2007 19:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m-art-in</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Alle zwei Jahre begeben sich die Berufsfotografen Österreichs auf eine Pilgerreise nach Gmunden. Nein nein, dort gibt´s keine, speziell auf unseren Berufsstand zugeschnittene, geistige Erbauung. Es gibt weder Freibier noch Gratiswürstel. Nicht einmal ein Ablass für seine beruflichen Sünden ist möglich &#8230;
Es handelt sich um die &#8220;Gmundner Fototage&#8221;; eine Veranstaltung, auf der Firmen der Fotoindustrie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle zwei Jahre begeben sich die Berufsfotografen Österreichs auf eine Pilgerreise nach Gmunden. Nein nein, dort gibt´s keine, speziell auf unseren Berufsstand zugeschnittene, geistige Erbauung. Es gibt weder Freibier noch Gratiswürstel. Nicht einmal ein Ablass für seine beruflichen Sünden ist möglich &#8230;<br />
Es handelt sich um die &#8220;Gmundner Fototage&#8221;; eine Veranstaltung, auf der Firmen der Fotoindustrie ausstellen, Kollegen aus verschiedensten Erdteilen Vorträge halten und immer wieder Ausstellungen zu sehen sind.</p>
<p>Laut meiner Studiopartnerin sil-via bin ich ja ein Technikfreak; ich halte allerdings die Inspiration für unseren Berufsstand für unendlich wichtiger als die ewigen Diskussionen über irgendwelche Dinge, die uns die Industrie aufdrängeln möchte. Viel brennender ist doch die Frage, was man mit dem &#8220;Vehikel Technik&#8221; anstellt, wie man es fertig bringt, dass es die eigenen Kunden vom Hocker reißt und einem selbst der Geist aufgeht wie die Tür eines Flugzeugs, bevor sich ein Fallschirmspringer dem Blau des Himmels anvertraut.</p>
<p><img alt="sil-via01.jpg" id="image156" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/04/sil-via01.jpg" /><img alt="m-art-in_sprung.jpg" id="image159" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/04/m-art-in_sprung.jpg" /><img alt="sil-via02.jpg" id="image157" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/04/sil-via02.jpg" /></p>
<p>Heuer gab es eine neue, besondere Form einer Ausstellung, den &#8220;l`été des portraits&#8221;. Eine Freiluftausstellung von über 2000 Portraits, die von verschiedensten europäischen Fotografen geschaffen wurden. Der Kurator, Monsieur Gérard Cimetière hatte diese geniale Idee einer Ausstellung unter freiem Himmel, welche in seiner Heimatstadt Bourbon Lancy (Bourgogne, Frankreich) zum ersten Mal stattfand und dann eine Reise durch Europa antrat. In Gmunden wurde das Portfolio der Ausstellung mit den Arbeiten österreichischer Fotografen erweitert; die Bilder hängen überall im Zentrum oder entlang der Spaziermeilen Gmundens und laden zum Betrachten ein.</p>
<p>Wie die überaus unprofessionellen Schnappschüsse unten zeigen, haben auch wir uns beteiligt; der Protagonisten in der Mitte lässt mal wieder den gelangweilten Künstler raushängen - bitte verzeiht ihm diese Respektlosigkeit.</p>
<p><img alt="portraits_011.jpg" id="image138" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/03/portraits_011.jpg" /><img alt="portraits_02.jpg" id="image139" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/03/portraits_02.jpg" /><img alt="portraits_03.jpg" id="image140" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/03/portraits_03.jpg" /></p>
<p>Ist schon sehr lässig und beeindruckend, durch Gmunden zu spazieren und von den vielen Bildern begleitet zu werden. Aus dem &#8220;durch-die-Ausstellung-Schlendern&#8221; wurde aber ein sportlicher Spazierschritt, fast schon ein Laufschritt - warum?<br />
Leider hält die künstlerische Qualität vieler Arbeiten nicht, was die fantastische Idee und außergewöhnliche Präsentation verspricht. Wir fanden die über weite Strecken sichtbare Mittelmässigkeit der Arbeiten traurig. Unendlich viele Anne Geddes Plagiate; hunderte Kopien von Kopien von Kopien - bis zur Bedeutungslosigkeit durchgekaut.</p>
<p>Dazwischen gab es aber immer wieder sehr erfrischende Ideen, wunderbare Arbeiten auf hohem Niveau und richtig mutige Bilder (untere Bilderreihe); allerdings nur die Ausnahmen, die den Gesamteindruck bestätigten.</p>
<p><img alt="portraits_04.jpg" id="image135" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/03/portraits_04.jpg" /><img alt="portraits_05.jpg" id="image136" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/03/portraits_05.jpg" /><img alt="portraits_06.jpg" id="image137" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/03/portraits_06.jpg" /></p>
<p>Vielleicht ist es überheblich, wenn ich so ungeschönt über meine Eindrücke berichte. Ich glaube allerdings, dass die Portraitfotografie viel mutiger und unkonventioneller werden und sich an der modernen Kunst und dem Avantgardismus orientieren sollte - NICHT an tausendfach durchgekauten Dingen&#8230;</p>
<p>Trotzdem sollte man allen Teilnehmern der Ausstellung Orden umhängen und den Erfindern ein Zepter überreichen. DANKE an alle, die zum Entstehen der Ausstellung beigetragen haben, besonders die ausstellenden (Portrait-) Fotografen. Bitte bitte bitte machen wir uns auf den Weg; weg mit dem Staub, weg mit der Langeweile - Her mit der Vielfalt, her mit dem Besonderen!</p>
<p>Die Ausstellung ist noch bis 31. Juli 2007 zu sehen! Ich kann nur empfehlen, einen Ausflug nach Gmunden und sich ein eigenes Bild zu machen und dann vielleicht einen Beitrag für den Blog zu schreiben!</p>
<p>Fotos: sil-via Kranawetter, m-art-in Arbeithuber<br />
Text: m-art-in Arbeithuber
</p>
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		<title>Wir bauen um!</title>
		<link>http://www.m-art-in.cc/blog/2007/03/10/wir-bauen-um/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2007 12:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m-art-in</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Noch herrscht Chaos. Noch ist alles von Staub bedeckt. Noch ist unser neues Fotostudio ein fantastischer Wunschtraum. Aber wir haben in den vergangenen Tagen viel weitergebracht und hoffen, euch bald unser neues &#8220;m-art-in &#038; sil-via Fotostudio&#8221; in Wels präsentieren zu können.
Bis zum Knallen der Sektkorken bleibt noch vieles zu erledigen; doch eines kommt schon jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch herrscht Chaos. Noch ist alles von Staub bedeckt. Noch ist unser neues Fotostudio ein fantastischer Wunschtraum. Aber wir haben in den vergangenen Tagen viel weitergebracht und hoffen, euch bald unser neues &#8220;m-art-in &#038; sil-via Fotostudio&#8221; in Wels präsentieren zu können.</p>
<p>Bis zum Knallen der Sektkorken bleibt noch vieles zu erledigen; doch eines kommt schon jetzt zum Vorschein: Ein Genie!</p>
<p>Einer unserer Büronachbarn, <strong>Georg Kirchweger </strong>(member of bautrupp_orange //architekturbüro) hat ein fesseld perfektes Konzept zu Papier gebracht und verwandelt unsere vielen vielen Provisorien in ein lässiges, funktionelles und stylishes Fotostudio, dass dem Ambiente der alten Rahmenfabrik Nöfa gerecht werden wird.</p>
<p>Ich werde wohl nach dieser Erfahrung nie wieder der Illusion erliegen, das Handwerk und die Kunst eines Architekten mit: &#8220;wird scho pass´n - kenna ma eh´ söba mochn&#8221; zu verwechseln&#8230; Schade?</p>
<p>Sicher nicht.</p>
<p><img id="image126" alt="martinundsilvia_umbau02.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/03/martinundsilvia_umbau02.jpg" /><img alt="martinundsilvia_umbau01.jpg" id="image127" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/03/martinundsilvia_umbau01.jpg" /><img alt="martinundsilvia_umbau03.jpg" id="image128" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/03/martinundsilvia_umbau03.jpg" /><img id="image129" alt="martinundsilvia_umbau04.jpg" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/03/martinundsilvia_umbau04.jpg" />
</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das Konzept der Schönheit &#8230;</title>
		<link>http://www.m-art-in.cc/blog/2007/01/18/das-konzept-der-schonheit/</link>
		<comments>http://www.m-art-in.cc/blog/2007/01/18/das-konzept-der-schonheit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2007 11:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m-art-in</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Da sitz´ ich zum wiederholten Mal in meinem Auto auf dem Weg Richtung Nord-Westen, um einen Vortrag zu geben. Diesmal war Rothenburg an der Fulda das Ziel; eine wunderschöne, alte Stadt in der Mitte Deutschlands. Der &#8220;Profi Portrait Club&#8221; hatte mich engagiert, um auf deren Club-Treffen einen Vortrag zu halten.
Auf der langen Fahrt dorthin hörte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da sitz´ ich zum wiederholten Mal in meinem Auto auf dem Weg Richtung Nord-Westen, um einen Vortrag zu geben. Diesmal war Rothenburg an der Fulda das Ziel; eine wunderschöne, alte Stadt in der Mitte Deutschlands. Der <a target="_blank" href="http://www.profi-portrait-club.de">&#8220;Profi Portrait Club&#8221;</a> hatte mich engagiert, um auf deren Club-Treffen einen Vortrag zu halten.<br />
Auf der langen Fahrt dorthin hörte ich mit großem Vergnügen die Aufzeichnung von &#8220;Diagonal&#8221;, einer Radiosendung auf <a target="_blank" href="http://oe1.orf.at">Ö1</a>, die &#8220;Design&#8221; zum Thema hatte.<br />
Ein im O-Ton vorgetragenes Zitat von <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Sapper">Richard Sapper</a> will mir bis heute einfach nicht aus dem Kopf gehen &#8230;</p>
<p align="center"><em><strong>&#8220;Das Konzept der Schönheit ist ein Reflex der Ewigkeit.&#8221;</strong></em></p>
<p>Ich halte es für einen wunderbaren Gedanken, die Schönheit mit der Ewigkeit zu verschmelzen; in der Schönheit das Göttliche, Unendliche, Immerwährende, immer Gültige zu sehen.</p>
<p>Die Diskussionen, ob Kunst auch schön sein &#8220;darf&#8221;, oder Werke, die sich &#8220;nur&#8221; der Ästhetik verpflichen sofort als gefälliger, niveauloser Mist schubladisiert werden müssen, halte ich für müßig. Mein Empfinden sagt ganz klar: Schönheit ist &#8220;in&#8221;, Schönheit ist legitim und rinnt wie heißer Kakao an einem Wintertag die Kehle runter &#8230;</p>
<p>&#8230; der Mut zur Schönheit schließt den Mut zur Provokation aber nicht aus, sondern ein. Beides ist möglich. Beides kann nebeneinander existieren. Beides ist notwendig.</p>
<p>Die folgenden Bilder sind bei meinem Vortrag bzw. meiner Arbeitsprobe für den Profi Portrait Club entstanden; tausend Dank an das wunderbare Model Anna!</p>
<p><img alt="foto_m-art-in_anna_2.jpg" id="image236" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/11/foto_m-art-in_anna_2.jpg" /><img alt="foto_m-art-in_anna_1.jpg" id="image237" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/11/foto_m-art-in_anna_1.jpg" /></p>
<p>Text &#038; Fotos: <a target="_blank" href="http://www.m-art-in.cc">m-art-in Arbeithuber</a>
</p>
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		<title>Hollywood</title>
		<link>http://www.m-art-in.cc/blog/2007/01/12/hollywood/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Jan 2007 22:11:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m-art-in</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Die &#8220;Ursachen&#8221; für diesen Eintrag liegen zwar schon einige Monate zurück; die Ergebnisse sind aber immer wieder wunderschön anzusehen und eigentlich &#8220;all time high&#8221; - immer aktuell.
Unglaublich stimmungsvoll, bewegt und richtig schööööön hat Markus Schneeberger (www.provid.at), Hochzeits-Fotoshootings von meiner Studiopartnerin sil-via und mir festgehalten. Sehr sehenswert!
Download Shooting von sil-via
Download Shooting von m-art-in



]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;Ursachen&#8221; für diesen Eintrag liegen zwar schon einige Monate zurück; die Ergebnisse sind aber immer wieder wunderschön anzusehen und eigentlich &#8220;all time high&#8221; - immer aktuell.</p>
<p>Unglaublich stimmungsvoll, bewegt und richtig schööööön hat Markus Schneeberger (<a target="_blank" href="http://www.provid.at">www.provid.at</a>), Hochzeits-Fotoshootings von meiner Studiopartnerin sil-via und mir festgehalten. Sehr sehenswert!</p>
<p><a href="http://www.provid.at/wed/images/artmedia/fotoshooting2.wmv">Download Shooting von sil-via</a><br />
<a href="http://www.provid.at/wed/images/artmedia/Foto_rosi_oliver.wmv">Download Shooting von m-art-in</a></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.provid.at/wed/images/artmedia/Foto_rosi_oliver.wmv"><img alt="video_sil-via.jpg" id="image61" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/01/video_sil-via.jpg" /><img alt="video_m-art-in.jpg" id="image62" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/01/video_m-art-in.jpg" /><br />
</a>
</p>
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		<title>Studiofest 2006</title>
		<link>http://www.m-art-in.cc/blog/2006/12/23/studiofest-2006/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Dec 2006 18:24:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m-art-in</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Das dritte m-art-in &#038; sil-via Studiofest war auch diesmal wieder ein furchtbarer Abend. Vielleicht war es der Termin (22.12.2006), so kurz vor Weihnachten, vielleicht war es auch besondere Konstellationen im Universum oder einfach die spezielle Mischung unserer Gäste. Es war wirklich schrecklich. Ein schrecklich spaßiger Abend.
Gott sei Dank hatten wir Besuch: Manuel Thomé, ein Fotografenkollege [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das dritte m-art-in &#038; sil-via Studiofest war auch diesmal wieder ein furchtbarer Abend. Vielleicht war es der Termin (22.12.2006), so kurz vor Weihnachten, vielleicht war es auch besondere Konstellationen im Universum oder einfach die spezielle Mischung unserer Gäste. Es war wirklich schrecklich. Ein schrecklich spaßiger Abend.<br />
Gott sei Dank hatten wir Besuch: <a target="_blank" href="http://www.s-t-y-l-e-s.de/">Manuel Thomé</a>, ein Fotografenkollege aus Köln hat sich, als er von der Party erfuhr, sofort in den Flieger Richtung Österreich gesetzt. Ohne ihn hätten wir die Vorbereitungen vermutlich nicht ganz rechtzeitig geschafft!<br />
Als der Abend dann da war und all jene, die uns an diesem Abend heimsuchen wollten auch eingetroffen waren, wurde unser Studio beinahe etwas zu klein. Essen, trinken und die Vibes von DJ Louis van der Gras - das waren die Ingredienzien für all das, was an diesem Abend dann &#8220;passierte&#8221;&#8230;<br />
&#8230; und das war Einiges, auch Kreatives: Wir hatten (wie schon im Vorjahr) wieder eine Studiokamera für Selbstportraits aufgestellt. Diesmal waren unsere Gäste aufgefordert, sich kreativ an einer Glasscheibe zu betätigen - was sie dann auch ausgiebig taten! Die Bilder weiter unten sind so entstanden. (Naja, es gab nicht nur Milch zu trinken&#8230;!)<br />
Einer unserer Büronachbarn meinte, wir wären mit diesem Fest nun in die &#8220;Oberliga&#8221; der Partymacher eingetreten; Mann o Mann, da liegt die Latte für das nächste Fest ziemlich hoch - aber keine Angst, wir nehmen die Herausforderung an!</p>
<p>Viel mehr Bilder vom Fest findet ihr auf <a target="_blank" href="http://www.fotografenkombinat.com">www.fotografenkombinat.com</a>.</p>
<p><img alt="studiofest_2006_5.jpg" id="image55" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/01/studiofest_2006_5.jpg" /><br />
<img alt="studiofest_2006_1.jpg" id="image51" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/01/studiofest_2006_1.jpg" /><br />
<img alt="studiofest_2006_2.jpg" id="image52" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/01/studiofest_2006_2.jpg" /><br />
<img alt="studiofest_2006_3.jpg" id="image53" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/01/studiofest_2006_3.jpg" /><br />
<img alt="studiofest_2006_4.jpg" id="image54" src="http://www.m-art-in.cc/blog/wp-content/uploads/2007/01/studiofest_2006_4.jpg" />
</p>
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