Das Konvers-Shooting

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12. November 2006

Das war wieder ein echtes Monsterprojekt. Ein Fotoshooting von von 6.00 Uhr Morgens bis 19.00 Uhr am Abend - OHNE nennenswerte Pausen. Dass aus einem ganz manierlich geplanten Arbeitstag solche Marathon-Shootings werden können, ist eigentlich keine Überraschung. Dass aber das vom Auftraggeber (Konvers Werbeagentur, Wels) engagierte Model diesen nicht unanstrengenden Tag ohne mit der Wimper zu zucken und mit voller Energie bis zuletzt absolvierte, ist nicht ganz alltäglich. Das Hauptmodel dieses Tages: Daniela Rockenschaub, Miss Austria des Jahres 2001; Vollprofi durch und durch.

Weder der Bikini-Auftritt um 7.00 Uhr Morgens in der Therme Bad Schallerbach (im Außenbecken bei eiskaltem Wind), noch stundenlanges Herumlaufen im (brutal kalten) Herbstwald; auch nicht das ewige Posen in superkalten Gebäuden und die immer und immer wieder versuchten Sprünge und Herumwirbelungen des Kopfes zum Schluss des Shootings brachten sie aus der Ruhe und schon gar nicht von ihrer Professionalität ab.

Unser Co-Model Markus durfte mit Daniela im neuen Lewinsky im Max-Center “feiern”, Sekt trinken und mit Sternspritzern herumfuchteln, immer und immer wieder. Da gehört schon Durchhaltevermögen dazu, es beim letzten “Klick” genauso spontan aussehen zu lassen, wie beim ersten Blick durch die Kamera.

Unsere Stylistin / Visagistin Jutta Ettinger hatte in den Wochen vor dem Shootingtermin das Styling und die Accessoires zusammengestellt, schminkte und stylte die Models immer wieder um und war auch sonst die “gute Fee” dieser Tage. DANKE dafür!

Wir arbeiteten bis ca. 19.00 Uhr; ich spürte meine eigene Erschöpfung zu diesem Zeitpunkt noch nicht und machte mit Daniela zum Schluss noch einige Sprungfotos vor einer roten Wand in der Tiefgarage des Maxcenters. Die einkaufenden Menschen konnten ihre Blicke kaum abwenden; es machte richtig Spaß - mit jedem weiteren Druck auf den Auslöser entstanden immer noch bessere, abenteuerlichere Bilder …

… als ich mich dann mal umdrehte und in die müden Gesichter der Menschen am Set sah, wußte ich: Es ist Zeit, aufzuhören.

Gleich danach klappte auch ich zusammen wie ein Schweizer Taschenmesser und war froh über diesen lässigen Tag, der nun sein Ende gefunden hatte.

Am nächsten Tag ging´s dann mit den Amateurmodels Susanna, Jan und Angela weiter - Auch das war ein anstrengender, wenn auch nicht ganz so langer Tag. Unsere “Non-Professional” Models machten ihre Sache richtig gut; da kann man mal sehen, dass JEDER Menschen nicht nur schön ist, sondern offensichtlich in JEDEM auch ein Model steckt …

Auftraggeber: Konvers / Agentur für Kommunikation und Werbung [www.konvers.com]
Styling, Visagistin: Jutta Ettinger [www.contura.co.at]
Models: Daniela [http://danimodel.at], Susanna, Angela, Markus, Jan

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Text & Fotos: m-art-in Arbeithuber

Des Makels Makellosigkeit

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14. Oktober 2006

Der Fehler als Thema

Ich liebe den Herbst. Sonnenstrahlen, die die kühle Luft zerschneiden; Natur die sich - satt vom Sommer - noch einmal aufbäumt und in ihrem schönsten Kleid langsam untergeht.

Und ich liebe es, im Herbst in der Natur zu sein und ihre immer neue Zelebrierung des Untergangs hautnah zu erleben.

Ganz besonders faszinierend ist es für mich, die in allen Farben protzenden Blätter der Bäume, Boten des Niedergangs eines üppigen Reichs, zu beobachten, anzugreifen und mich von ihrer Vielfalt verführen zu lassen.

Da packte ich meine Kamera und ein Blatt Papier und machte mich auf den Weg in den Wald. Dort angekommen, mußte ich schon nach fünf Minuten meinen festen Vorsatz, NUR DREI Blätter zu fotografieren, über Bord werfen.

Wie schön die Vergänglichkeit sein kann. Wie unglaublich kraftvoll ein Blatt daherkommen kann, das so ganz und gar nicht der üblichen Form entspricht. Löchrig, verfärbt, zerrissen, verwunden, zerfetzt – ein Schlachtfeld der Schönheit.

Der Titel war mir daher sofort klar. Diese Blätter weisen so viele „Fehler“ auf und sind dennoch so maßlos perfekt, dass ein Geschöpf mit mäßiger Intelligenz nur staunen kann. Beim Betrachten eines so perfekten Blatts kann ich für eine Sekunde alle Kategorien, gut und schlecht, Perfektion und Makel, Anfang und Ende hinter mir lassen….

[Alle Bilder findet ihr in der Galerie auf www.m-art-in.cc]

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Text & Fotos: m-art-in Arbeithuber

Photokina 2006

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30. September 2006

Es gibt Zeiten, in denen tausend verschiedene Aufgaben erledigt werden müssen. Es gibt aber auch Zeiten, die für den Alltag nicht geeignet sind; in denen es am Besten ist, das immerwährende Fließband der Erwerbstätigkeit zu stoppen, mit sich selbst und der Welt zu spielen. Zeiten, die so manchen Grundsatz ans Tageslicht bringen; den einen oder anderen Pakt mit dem eigenen Ich.

Eine dieser Vereinbarungen mit mir selbst ist der erste meiner drei Grundsätze im Berufsleben: Spaß! (korrekt müsste es hier “Freude” heißen, das trifft´s eigentlich besser, klingt nur spießig…)

Diese Mutter aller Lebensweisheiten ist die Basis für Alles und Jedes. Daran kommst du nicht vorbei; ohne Spaß keine Musik, ohne Spaß keine atemberaubenden Bilder, ohne Spaß kein Geld. Also, raus; sei glücklich!

Aus genau diesem Grund haben wir (Berit, sil-via und ich) unsere Nonsense-Plattform “Das Fotografenkombinat Wels-Hagenau” gegründet. Einziges Ziel: Spaß durch Unfug.

Da kam uns die weltgrößte Fotomesse der Welt gerade recht: die Photokina in Köln.

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Ja, ok - wir (diesmal auch von meiner Frau Irene begleitet!) waren tagsüber schon auch etwas spießig unterwegs und haben tatsächlich nach technischen Lösungen und neuen Produkten gesucht & diese großteils gefunden. Darüber waren wir so begeistert, dass wir uns in verschiedensten Luftsprüngen outen mussten. Naja, ein bisschen Aufsehen haben wir damit schon erregt … Aber von unterdrückter Freude bekommst du sicher irgendwann mal Monster-Magengeschwüre; daher: Lass es raus, Baby!

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Als der letzte Abend hereinbrach, wurde uns die Bekanntschaft von Jazek und Grzegorz, zweier polnischer Kollegen zum massiven Verhängnis. Wir wussten bis dahin (noch) nicht, dass es noch deutlich verrücktere Fotografen gibt und haben unsere Meister gefunden.

Unfassbar wie man abrocken kann, selbst wenn nur eine beinahe leere, nur von wenigen AWD-Seminarteilnehmern in “kurz-vor-dem-zu-Bett-gehen-Stimmung” bevölkerten Bar zur Verfügung steht.

Tequila in so gewaltigen Mengen, dass man ohne “zittriges” Händchen und dadurch mit Kaktusschnaps getränkter Hand wohl nur mit einer schweren Alkoholvergiftung die Absolution der beiden wahnsinnigen Polen (=positiv) erhalten hätte.

Gelockerte, gar als Stirnband missbrauchte Krawatten mit AWD-Logo-Stick und totale Hemmungslosigkeit beim Tanz im Windkanal eines vorrätigen Ventilators sind unsere Vermächtnisse.

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Danke, liebes Universum, für so viel Spaß und dass du uns auch von dieser Bar ohne Verirrungen rechtzeitig zum Bahnhof brachtest (auch wenn wir noch kurz vor dem Kölner Dom im Liegen rasten mussten - der ist aber GottseiDank direkt neben dem Bahnhof, also mitten in der Stadt, was sehr lässig ist). Danke auch an unseren Gastgeber Manuel Thomé, den Fotografenkombinatsfreund; einer unserer Groupies, sozusagen!
Viele viele weitere Bilder unter www.fotografenkombinat.com/photokina06

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Text: m-art-in Arbeithuber
Fotos: Berit Helmlinger, sil-via Kranawetter, m-art-in Arbeithuber
Viele viele weitere Bilder unter www.fotografenkombinat.com/photokina06

Rotterdam!

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12. Juni 2006

Sooooo viel Ehre. Ein Vortrag in Rotterdam. Vor professionellem Publikum. Organisiert vom British Institute for Professional Photography Dutch Region (BIPP). Wie schon in den vorangegangenen Veranstaltungen in Deutschland ging es wiedermal darum, den holländischen Kollegen zu beweisen, dass wir die coolsten People-Fotografen Österreichs sind … :-)

Spaß beiseite - ich hatte wieder einmal Gelegenheit, unser Studio, das Marketingkonzept von m-art-in & sil-via und vor allem unseren Stil in der People-Fotografie vorzustellen.

Mein Gastgeber, der erfolgreiche Fotograf Fred van der Soest spricht sehr gutes Deutsch, sodass ich mich nicht anstrengen musste und voll und ganz auf die vielen Genüsse gastronomischer Natur konzentrieren konnte - tausend DANK dafür!

Dass ich meinen Vortrag aber auf Englisch halten sollte, verursachte schon leichtes Grummeln in der Magengegend - schließlich liegt die Matura schon lange zurück. Ich war schon dabei, Vokabellisten zu erstellen und die verschiedensten Phrasen auf Englisch einzutrainieren. Als beim Vortrag die Frage nach der bevorzugten Sprache gestellt wurde, entschied sich gottseidank die Mehrheit der Besucher dann doch für Deutsch.

Phhhh! Himmelherrgott sei Dank! Die Anzahl der Schweißperlen auf meiner Stirn sank …

Allerdings fand ich es trotzdem relativ schwierig, dass all das, was man rüberbringen möchte - auch zwischen den Zeilen - in seiner eigenen, für die Zuhörer aber fremden Sprache auch ankommt. Wäre schön, ein ehrliches Feedback zu bekommen - also: ich bitte um Kommentare!

Viele Eindrücke umrahmen den Tag des Vortrags: die seeeehr herzliche Gastfreundschaft, das wunderbare Hotel New York mit der unverwechselbaren Atmosphäre eines Baus aus dem vergangenen Jahrhundert, ein Wassertaxi, die vielen Wohltaten für das “kleine” Bäuchlein von m-art-in … Vielen DANK, BIPP!

Beim Vortrag wurde ich von einem Holländischen Kollegen fotografiert, was ich euch nicht vorenthalten möchte!

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Text: m-art-in Arbeithuber
Fotos: m-art-in Arbeithuber, Theo Bakker (NL)

CAPILLUS - Ein gewonnener Fotowettbewerb!

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30. Mai 2006

Irgendwann zu Beginn des Jahres 2006 saß ich im Café Traxlmayr und blätterte in unserer Innungszeitung „Der Photograph“; dort fand ich einen kleinen Artikel über einen neuen Fotowettbewerb mit dem Titel „Capillus“. Der bekannte Linzer Friseur Marco Inmann machte sich zu einem Mäzen der Kunstfotografie und schrieb diesen Bewerb für Amateur- und Profifotografen aus; er bat um die besten Bilder zum Thema „Haar“. (…oder „Capillus“, wie der Lateiner sagt).

Kurz entschlossen tippte ich hastig die Nummer von Karina (Salon HAAR[SCHARF] in Oftering) in mein Mobiltelefon. Neben meiner Lebensliebe, meiner Ehefrau Irene ist Karina die Einzige, die mich am Kopf kraulen, meine Haarwurzeln durch Massage stimulieren und mein Aussehen durch Anwendung von Schere, Kamm und schwerem Rasier-Gerät verändern darf.

Ich fragte, ob sie mir beim Styling und der Suche von Models für diesen Wettbewerb helfen könnte. Sie bejahte und schon wenige Tage später vibrierte dann auch schon mein lästiger Begleiter Handyphone; Karina dran: “Was hältst du von einer älteren Dame im vitalen 85. Lebensjahr?”
“Super, und die Haare?” – “Seeeeehr lang; bis zur Hüfte!” – “Toll, unbedingt fragen!” – “Ja, und dann wüßte ich da noch was für dieses erste Fotoshooting…” – “…Ja?” – “Na, einen chinesischen Faltenhund könnte ich noch anbieten!”

Ein chinesischer Faltenhund in meinem Studio? Mann, ich hab´s eigentlich nicht so mit der Tierfotografie… aber vielleicht sollte ich gar nicht so viel denken und mehr fotografieren!

Gesagt getan, fanden sich Karina, unser Fotomodell, deren Enkelinnen, und der Faltenhund nun im Studio m-art-in & sil-via ein. Bei der Fahrt zum Studio hatte die Dame mit dem wunderschönen, laaaagen Haar ihre Bedenken bezüglich dieses Fotoshootings geäußert. Sie kündigte auch schon eine oder mehrere Ohrfeigen für den Fall der Veröffentlichung dieser Bilder an.
Dieses weibliche Energiebündel (noch mal: 84 Jahre!) hatte noch nie einen Fön benutzt und war noch nie beim Friseur gewesen. Sogar meine Frage, ob wir denn auch das eine oder andere Bild liegend am Boden machen könnten, brachte sie nicht aus der Fassung …

Das waren dann die Bilder, wie ich sie mir vorstellte: schöne Linien, phantastische Perspektiven und das Styling von Karina – perfekt.

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Nachdem sie dann – natürlich völlig ohne Hilfe anzunehmen – aufgestanden war und ihr bis zur Hüfte reichendes Haar in wenigen Sekunden und ohne Zuhilfenahme eines Spiegels oder einer Haarnadel zu einem Knoten gebunden hatte, war nun der Faltenhund dran. Der war ja noch ein Baby und hatte auch einem entsprechenden Bewegungsdrang; er zappelte wie ein paarungswütiger Fisch im Wasser.

Als die Bilder dann im digitalen „Kasten“ waren, machte ich mich gleich ans Sichten der Fotos. Die Kombination Mensch – Tier faszinierte mich sofort; nach relativ kurzer Zeit stand auch schon das Layout.
Auch Karina fand das Triptychon, welches hier entstanden war, recht gut und fahndete weiter nach Mensch und Tier. So ergab das Eine das Andere und bald hatten wir einen Löwenkopfhasen mit einem langhaarigen Baby zusammengespannt und ein Schaf mit einem jungen Mann, der wahnsinnig wolliges Haar trägt, kombiniert.

Tja, und dann trat das ein, womit ich keineswegs gerechnet hatte: ERSTER PLATZ!

Die Arbeiten der anderen Teilnehmer, welche ich im Zuge der Preisverleihung zu sehen bekam, waren wirklich großteils sehr gut und professionell. Tja Geschmack ist ja etwas sehr subjektives; da freut sich der kleine Künstler in mir natürlich sehr, daß er die Geschmäcker auf sich vereinen konnte.

Danke nochmal an Alle, die mitgewirkt haben; besonderer Dank gebührt Marco Inmann für die Erfindung des Fotowettbewerbs “Capillus” und natürlich das Preisgeld - THANKS!

Die Bilder findet ihr auf: www.m-art-in.cc/shop/galerie (auf “Capillus” klicken)
Weitere Infos auf: www.zenturio.at/capillus.html

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Text: m-art-in Arbeithuber

London 2006

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2. April 2006

Was ist gratis, macht glücklich und weise? … Inspiration.
Was inspiriert, ist leistbar und von der Steuer absetzbar? … Eine Studienreise nach London.

Und genau die haben wir (das Fotografenkombinat) schon zum zweiten Mal gemacht. Für mich war es schon der sechste Besuch in DER Metropole Europas, einer der angesagtesten Städte überhaupt. Und doch ist es immer wieder atemberaubend, den Mix der Kulturen, die Architektur, das “Fast-Forward-Feeling” und natürlich die vielen Ausstellungen moderner Kunst und Fotografie zu erleben.

Am liebsten würden wir ja eine Filiale in London eröffnen, wenn doch der Tag 40 Stunden hätt´ und das Beamen eine übliche Art der Fortbewegung wäre. Es gäbe soooo viele Locations, die zu unserer Art der Fotografie hervorragen passen würden; soooo viel Inspiration und Style.

Eine besondere Leidenschaft hat uns in diesen Tagen gepackt: Luftsprünge! Wir waren gerade auf der Suche nach einer Idee für ein Gruppenbild des Fotografenkombinats und einigten uns darauf, einen Sprung zu versuchen. Es war nur gerade niemand in der Nähe, der den Auslöser betätigen hätte können. Also stellten wir die Kamera auf den Boden und richteten den Selbstauslöser ein. Dann fing die Kamera wie üblich zu blinken an, und wir machten uns für den Sprung bereit. Es gab EINEN Sprung und EIN “Klick” der Kamera. Siehe da: das perfekte Bild - zu betrachten auf www.fotografenkombinat.com! Diesem besonders guten Omen folgend, erregten wir immer wieder ziemlich viel Aufsehen bei unseren Sprüngen. (siehe auch: www.fotografenkombinat.com/london06)

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Text: m-art-in arbeithuber
Fotos: Berit Helmlinger, sil-via Kranawetter, m-art-in arbeithuber

Viele viele weitere Bilder unter www.fotografenkombinat.com/london06

Vernissage im Schloß Traun

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11. Januar 2006

Seit sich im Gehirn des kleinen m-art-in einigermaßen vernünftige Gedanken zusammenbrauen, wollte er ein berühmter, von allen bewunderter Künstler sein. Abgesehen davon ist er ein Löwe vor dem Angesicht der Gestirne und damit immer für einen Auftritt zu haben, vorausgesetzt man bietet ihm eine ansehnliche Bühne, auf der er auch ganz sicher JEDER sein Brüllen wahrnimmt.

Endlich geschafft; die Eröffnung seiner ersten Einzelausstellung im Schloß Traun fand statt. Sooooo viele Menschen sind gekommen; neben den Vielen aus dem geografischen Umfeld von Linz/Wels/Steyr reisten manche auch aus Wien, Salzburg und Leoben an, um (so hoffe ich) die Bilder zu sehen.

Ausgestellt wurden Arbeiten aus den Zyklen “spirit”, “fruchtFLEISCH” und jüngere Arbeiten aus der Fine-Art Serie.

… Danke an Alle die daran beteiligt waren, die Bude richtig voll zu machen. Ihr habt mich echt mit riesengroßem Stolz erfüllt! (untypisch viel Pathos, aber ehrlich gemeint.)

Der erste Auftritt als bildender Künstler; was da noch alles kommen mag?

Alle Fotos von der Vernissage im Schloß Traun am 10.1.2006 unter www.m-art-in.cc/vernissage06
Alle ausgestellten Bilder unter www.m-art-in.cc/shop/galerie

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Text: m-art-in Arbeithuber
Fotos: sil-via Kranawetter, Clemens Zimmerberger, Stefan Furtlehner

m-art-in ante portas!

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13. November 2005

Ich habe ja eigentlich NICHT vor, die Welt zu erobern. Ich finde es auch nicht besonders lustig, mit weiß Gott wieviel Elefanten über die Alpen zu marschieren. Und die vollständige Okkupation einer 4 Millionenstadt liegt mir so fern wie ein unbekannter Planet.

Der Titel dieses Beitrags wurde angeblich von Hannibal ausgesprochen, als er mit seinem Heer vor den Toren Roms stand (Nein, er hat nicht mich damals angekündigt, sondern sich selbst …). Dieser historische Ausruf war die Reaktion eines Freundes, als ich ihm erzählte, ich wäre nach Berlin eingeladen worden, um einen Vortrag zu halten.

Der vierte Vortrag im Deutschland des Jahres 2005 war für mich schon ein gewisses Highlight; man ist ja nicht jeden Tag in der Hauptstadt der Bundesrepublik, oder?

Begleitet wurde ich diesmal von meiner superguten Freundin & Trauzeugin, “der Photogräfin” Berit, die ja aus der ehemaligen DDR stammt und ein Stück persönliche Geschichte mit der Luft Berlins einatmete.
Keine gute Idee allerdings war, dass am Vortag der Abreise unser alljährliches Studiofest stattgefunden hat. Kräftig feiern, wenig schlafen und dann auch noch eine Nacht auf einem Zugabteil zu verbringen ist schon kräfteraubend; oder werde ich langsam alt?

(übrigens: Bilder vom Studiofest m&s 2005 hier!)

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Ja, schon eine tolle Stadt. Viel Kultur, Architektur & Style! Das Wort “bummeln” bekommt in dieser Stadt eine völlig andere, neue Bedeutung. An allen Ecken und Enden stylishe und verrückte Shops und Bars; irgendwie waren wir einfach zu streichfähig, um diese auch zu frequentieren! Übringes: Ähnlichkeiten des Autoren mit dem Herren links unten sind rein zufällig!

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Meine Arbeitsprobe: hier versuchte ich, eine Pose zu demonstrieren… Die Veranstaltung, auf der ich meinen Vortrag hielt, wurde von der Fotowerkstatt organisiert, es waren “Portraittage”, die professionellen Fotografen die Gelegenheit boten, Vorträge zu besuchen oder sich über die neuesten technischen Errungenschaften zu informieren.

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… seltsame Blüten treibt diese Stadt …

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Endlich sieht man auch mal meine schweißtreibende Arbeit - da soll noch einer sagen, mein Beruf wäre ein Honiglecken! ;-) )

Text: m-art-in Arbeithuber
Fotos: Berit Helmlinger, Manuel Thomé, Fotowerkstatt, m-art-in´s Kamera